Die Zukunft von Elektrizität und Mobilität. Ringvorlesung Vorbilder in Innovation und Forschung, Teil 1

  • Typ: Vorlesung (V)
  • Semester: WS 20/21
  • Zeit: 2021-01-12
    18:00 - 19:30 wöchentlich


    2021-01-19
    18:00 - 19:30 wöchentlich

    2021-01-26
    18:00 - 19:30 wöchentlich

    2021-02-02
    18:00 - 19:30 wöchentlich

    2021-02-09
    18:00 - 19:30 wöchentlich

    2021-02-16
    18:00 - 19:30 wöchentlich


  • Dozent: PD Dr. Alexander Bagattini
    Prof. Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand
  • LVNr.: 1130456
  • Hinweis: Online
Notes

Die Zukunft von Elektrizität und Mobilität

in der Reihe "Vorbilder im Handeln und Denken"

 

Ziel der Vorbilder in Innovation und Forschung Reihe ist es, Studierende des KITs die Gelegenheit zu geben, mit Ingenieuren, Wissenschaftlern und Unternehmern zu diskutieren, die nicht nur erfolgreich in ihrem Feld sind, sondern erkannt haben, dass ethische Herausforderungen ein zentraler Aspekt ihrer arbeit ausmachen.


Mit der ersten Veranstaltung in dieser Reihe möchten wir Studierende aller Fachrichtungen ansprechen, insbesondere Ingenieure, Ökonomen und Naturwissenschaftler. Die Vortragenden zeigen, wie in den Bereichen Energie, spezifisch Elektrizität und Mobilität, ethische Aspekte wie Nachhaltigkeit oder sozial Verantwortung in unternehmerischen Praxis wie in der Forschung bei der Gestaltung unser Energiezukunft zentral sind.

 

Sprecher (u.a.):

·      Martin Schneider, VDZ, Global Cement

·      Thomas Dederichs, Amprion

·      Reiner Puls , Puls GmbH

·      Albert Albers, IPEK, KIT

·      Schnettler, Siemens & VDE

 

Studierenden, die sich für diese Veranstaltung über das ZAK anmelden, wird die Möglichkeit eröffnet, für ihre Teilnahme Leistungspunkte zu erwerben: Link.

Programm

12.01. Albert Albers, Leiter des IPEK Institut für Produktentwicklung am KIT: Was macht ein Ingenieur eigentlich und warum?

 

19.01. Martin Schneider, VDZ Hauptgeschäftsführer: Die Baustoffindustrie im Wertewandel der Zeit

Wie Menschen etwas wahrnehmen oder wie sie handeln, beruht auch auf den Werten, die sie verinnerlicht haben. Dies gilt für Gesellschaften und ganze Kulturen, aber ebenso für Organisationen jeglicher Art und somit auch für Unternehmen. Werte entwickeln sich langfristig, führen zu neuen Sichtweisen, zu neuen Handlungsoptionen, aber durchaus auch zu Verständigungsproblemen, wenn ein und derselbe Sachverhalt vor jeweils unterschiedlichem Wertehintergrund betrachtet wird. Am Beispiel der Zementindustrie wird dargelegt, wie diese vor dem Hintergrund ihrer eigenen Werteentwicklung Handlungsoptionen aufzeigen kann, um den großen Herausforderungen – und hier insbesondere dem Klimawandel – zu begegnen. Ohne Zement ist eine moderne Gesellschaft nicht vorstellbar. Auf der anderen Seite gehen mit der Zementherstellung brennstoff- und rohstoffbedingt hohe CO2 -Emissionen einher. Vor diesem Hintergrund trägt die Zementindustrie weltweit zu 6 - 7 % der CO2 Emissionen bei. Der Wertewandel, den unsere moderne Gesellschaft und damit auch die Zementindustrie durchläuft, führt dazu, dass deutliche CO2 -Minderungen möglich werden und im Sinne eines klimaneutralen Betons bis zum Jahre 2050 auch umgesetzt werden können.

Dr. Martin Schneider, Jahrgang 1960, ist Laser-Physiker und hat in Mainz und Bonn bzw. Boulder/Colorado studiert, promoviert und gearbeitet. Seit nunmehr 30 Jahren ist er für den VDZ, den Verein Deutscher Zementwerke, tätig. Er führt den VDZ mit seinen rund 200 Mitarbeitenden, die die deutsche Zementindustrie in wichtigen Fragen vertreten. Darüber hinaus berät der VDZ seine Mitglieder und Kunden weltweit in technisch-wissenschaftlichen Fragen und betreut internationale Forschungs- und Dienstleistungsprojekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Zement und Beton.

 

26.01. Armin Schnettler, VDE Präsident: Energieversorgung der Zukunft: Von grünen Elektronen zu grünen Molekülen

Armin Schnettler ist Executive Vice President New Energy Business bei Siemens Energy, sowie Präsident des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.). Er kam 2013 als Senior Vice President für die neuen Technologiefelder der Corporate Technology zu Siemens. Vor dieser Zeit bekleidete er verschiedene Positionen bei ABB, unter anderem als Mitglied des Management-Boards der Geschäftseinheit „High Voltage Products and Substations“. Von 2001 bis 2018 war er als Universitätsprofessor und als Direktor des Instituts für Hochspannungstechnik der RWTH Aachen tätig. Bis zu seinem Wechsel zu Siemens war er zudem Vorstand der „Forschungsgemeinschaft für elektrische Anlagen und Stromwirtschaft e.V. (FGH e.V.)“.

 

02.02. Elisabeth Hofvenschioeld und Max Weber, Daimler: A Practioner‘s Perspective on Applied Ethics for Automated Vehicles

Elizabeth Hofvenschioeld ist verantwortlich für Ethics Standards & Framework bei Daimler AG mit dem Fokus auf automatisierten Fahrzeug-Systeme. Max Weber promoviert an der LMU München im Bereich „ethische Aspekte des automatisierten Fahrens“ und unterstützt Elizabeth bei der Ethikberatung für automatisierte Fahrsysteme.

 

09.02. Thomas Dederichs, Leiter Energiepolitik Amprion GmbH: Zwischen Technik, Wirtschaft und Regulierung – interdisziplinäres Arbeiten für den Erfolg der Energiewende

 

16.02. Reiner Puls, Puls GmbH: Ganzheitlicher Ansatz für die zukunftsgerechte Bewertung von Produkten im Entwicklungsprozess - am Beispiel von elektrischen Antriebssystemen für Fahrzeuge

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